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Ed Kashi ist definitiv einer meiner Lieblingsfotografen. Er fotografiert schon lange großartige Reportagen für das National Geographic Magazine und wurde dafür auch schon mit etlichen Preisen belohnt, unter anderem mit dem legendären World Press Photo Award.

Nun hat Kashi eine kurze Webreportage über seine Fotos und seine Arbeit veröffentlicht. In dem 10-Minütigen Film, bestehend aus O-Tönen, Fotos, Filmschnipseln und Kommentaren, blickt er auf die letzten 30 Jahre als Fotojournalist zurück und reflektiert dabei positive und negative Elemente an diesem Job, aber vor allem hört man immer wieder heraus wie viel ihm seine Arbeit bedeutet und es mehr als nur ein Job ist.

Heute möchte ich euch mal ein Projekt vorstellen welches sich über Crowdfunding finanziert. Die zwei Volontäre, Anabela Brandao und Michael Althaus, Gehen der Frage “Wie glaubt der Norden?” nach. Das Ganze soll ein Print-Magazin werden, das vollgepackt mit tollen Geschichten über Menschen und deren Glauben ist. Zum Beispiel wird es eine Geschichte über einen Landwirt aus Holzdorf geben, der seit 30 Jahren überzeugter Buddhist ist. Klingt spannend oder? Also unterstützt die beiden fleißig. Wie das geht, könnt Ihr hier nachlesen.

Wir wollen einen überzeugten Atheisten portraitieren und hören, was er glaubt und warum. Einen Moslem möchten wir durch den Tag begleiten und sehen, wie er Gebetszeiten in seine Arbeit integriert. Und auch über das Leben einer jüdischen Gemeinde würden wir gerne mehr erfahren. Schließlich soll es auch um ausgefallenere Erscheinungen gehen: Wir haben bereits Kontakte aufgenommen zu einer Schamanin sowie zu einem bekennenden Heiden, der den alten nordischen Kulten nachgeht.

Das Projekt läuft noch 12 Tage und im Moment sind 1263 Euro zusammengekommen. Allerdings ist das erst die Hälfte des benötigten Budgets. Ich finde das ist ein tolles Projekt mit einer spannenden Thematik. Ich bin bereits Unterstützer — jetzt seid Ihr dran!

Einige von euch kennen vielleicht das tolle Projekt berlinfolgen von 2470media und der taz. berlinfolgen stellt in jeder Episode einen Berliner vor und versucht so einen Querschnitt der Berliner Bevölkerung darzustellen. Dabei ist vom Obdachlosen über den Schatzsucher bis hin zum Manager alles vertreten. Ich liebe dieses Projekt und verfolge es schon einige Zeit. In bereits 100 Folgen stellen 100 Berliner ihr Leben und ihre Geschichte vor. Nun hat ABZV mal hinter die Kulissen der Macher von berlinfolgen geschaut und zeigt wie eigentlich so eine Folge entsteht.

Meine Lieblingsfolge ist übrigens die in der Annelore Wiesniewski mit Ihrer typischen Berliner Schnauze aus Ihrem Leben als Toilettenfrau erzählt. 

via Teamgeist Medien

Kopfhörer aufsetzen, Volume auf Anschlag und genießen…

(Quelle: Spotify)

andreasspiegler:

Dieser kurze Moment. Ein Augenblick, wenn du in ein völlig unbekanntes Gesicht schaust. Der Bruchteil einer Sekunden. Tausende Gedanken. Ein Ruckeln und alles folgt wieder seinen Bahnen. Menschenmassen. U-Bahnen. Wind und Wasser an den Landungsbrücken. Bei Marcel fand ich diesen wunderschönen Kurzfilm. Ein Mutmacher. Eine Aufforderung. Blick nach oben. Weg vom Boden und streifen lassen. Wenn auch nur für diesen kurzen Augenblick.